Acht weitere barrierefreie Bushaltestellen für das Stadtgebiet

Höhenanpassung des Bordsteins und tastbare Streifen mithilfe von Förderung

Die Stadt Goslar baut auch in diesem Jahr weitere acht Bushaltestellen im Stadtgebiet barrierefrei aus. Der Umbau wird wie in den Jahren zuvor mit Mitteln des Landes Niedersachsen, vertreten durch die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH, sowie durch den Regionalverband Großraum Braunschweig, als Aufgabenträger für den öffentlichen Personennahverkehr, gefördert.

Ab Montag, 29. Juli, werden die Haltestellen Mauerstraße, Dörpkestieg, Lilienthalstraße, Am Müllerkamp sowie jeweils in beiden Fahrtrichtungen Mühlenstraße und Wolfenbütteler Straße umgestaltet. Der Umbau umfasst den Einbau von Hochbordsteinen mit einer Höhe von 18 Zentimetern – sie sind auf die Einstiegshöhe der Busse abgestimmt – sowie tastbare Bodenleitsysteme für Menschen mit eingeschränkter Sehfähigkeit, sogenannte taktile Leitstreifen. Darüber hinaus werden teilweise die Wartehäuschen erneuert. Die zwei Haltestellen vor der Grundschule in Oker werden während der Ferien hergestellt. Die Baukosten betragen rund 112.000 Euro. Das Land Niedersachsen fördert die Maßnahme mit etwa 78.000 und der Regionalverband Großraum Braunschweig mit weiteren 13.000 Euro.


Leichte Preissteigerung bei Einzeltickets - Alle Abo-Preise blieben stabil

Zum 1. Januar werden im Verbundgebiet des Verkehrsverbundes Region Braunschweig die Fahrpreise leicht steigen.

Steigerungen insbesondere der Personalkosten bei den Verkehrsunternehmen sowie die Finanzierung von Investitionen machen die Erhöhung notwendig. Im Schnitt steigen die Preise um 2,12 %.

Demnach wird beispielsweise ein Einzelticket ab 1. Januar im Stadttarif Braunschweig, Goslar und Wolfsburg 2,60 € kosten (heute: 2,50 €). Der Zehnerstreifen steigt von heute 21,50 € auf 22 €. Die Einzeltickets in den Preisstufen 1 - 3 steigen um 10 Cent, in Preisstufe 4 um 20 Cent.

Bei den Tageskarten ist eine gestaffelte Anhebung der Preise um 20 Cent in Preisstufe 1, um 30 Cent in Preisstufe 2, um 40 Cent in Preisstufe 3 und um 50 Cent in Preisstufe 4 vorgesehen. Die Stadtverkehrsunternehmen Braunschweiger Verkehrs-GmbH, Wolfsburger Verkehrs-GmbH und Stadtbus Goslar GmbH haben sich auf eine Anhebung der Tageskarte um 30 Cent im Stadttarif (Braunschweig, Wolfsburg, Goslar) geeinigt.

Für Abonnenten gibt es gute Nachrichten, die Preise für das Plus-Abo und das Senioren-Abo bleiben konstant. Ebenso die U21 Karte, die im Jahr 2018 sogar deutlich gesenkt wurde. Der Kinderfahrschein wurde seit 2014 im Stadttarif nicht erhöht und kostet weiterhin 1,40 Euro.

"Vor allem unseren langjährigen, treuen Abonnenten zeigen wir, dass es sich lohnt auf den ÖPNV umzusteigen und ein Jahres-Abonnement zu besitzen. Auf Dauer zahlt sich das aus", erklärt VRB-Geschäftsführer Hennig Brandes. Abo-Kunden können bei Bedarf ihr Abo einmalig unterbrechen und ihre Fahrkarte auch übertragen.

Wer nur hin und wieder mit dem ÖPNV besonders mit mehreren Personen unterwegs ist, dem empfiehlt der Geschäftsführer das Tagesticket, das bis zu fünf Personen für einen ganzen Tag für alle Verkehrsmittel gilt und eine kostengünstige Variante


Demonstrationen am 02.06.2018

Am Samstag, den 02.06.2018 kommt es im Bereich des Bahnhofes zu einer Demonstration. In diesem Zusammenhang werden unsere Linien wie folgt umgeleitet:

Die Linien 801 und 802 werden in der Zeit von 09:30 Uhr bis 12:30 Uhr, ab Okerstraße über Reiseckenweg – Zwingerwall – Clausthaler Straße – Nonnenweg – Von-Garßen-Straße und weiter über Hildesheimer Straße – Kuhlenkamp – Wachtelpforte/Heinrich-Pieper-Straße (Linie 801) und Kuhlenkamp – Wachtelpforte - Berliner Allee (Linie 802) bzw. umgekehrt geführt. Fahrgäste, die zum Bahnhof möchten oder in Richtung Krankenhaus fahren wollen, können an der Haltestelle „Alter Friedhof“ aus- bzw. einsteigen. In der Zeit vor 09:30 Uhr und nach 12:30 Uhr fahren die Busse der Linie 802 bis zum ZOB praktisch den fahrplanmäßigen Linienweg. Die Busse der Linie 801 fahren wie die Busse der Linie 802 über den Jakobikirchhof zum ZOB. Vom ZOB aus fahren die Busse zum Krankenhaus, den ganzen Tag über, weiter über die Astfelder Straße - Hildesheimer Straße – Kuhlenkamp – Wachtelpforte/Heinrich-Pieper-Straße (Linie 801) und Kuhlenkamp – Wachtelpforte – Berliner Allee (Linie 802) bzw. umgekehrt.

Die Linie 803 fährt in Richtung Bergbaumuseum, nur in der Zeit von 09:30 Uhr bis 12:30 Uhr, ab Okerstraße über Reiseckenweg – Zwingerwall - Clausthaler Straße – Rammelsberger Straße zum Bergbaumuseum. Fahrgäste, die in die Stadt möchten oder zum Bergbaumuseum wollen, können an der Werenbergstraße aus- und auch einsteigen. In Richtung Ohlhof – Carl-Zeiß-Straße fährt sie in der oben angegebenen Zeit über Nonnenweg – Von –Garßen-Straße – Hildesheimer Straße – B 6 – bis zur Abfahrt Immenröder Straße. An der Haltestelle „Immenröder Straße“ wartet der Bus die Zeit ab, so dass Ohlhof fahrplanmäßig bedient werden kann. Fahrgäste, die zum Bahnhof oder in Richtung Ohlhof wollen, können an der Haltestelle „Alter Friedhof“ aus- bzw. einsteigen. Vor 09:30 Uhr und nach 12:30 Uhr fahren die Busse der Linie 803, von Ohlhof kommend, wie die Busse der Linie 802 über den Jakobikirchhof. In und aus Richtung Bergbaumuseum sowie in Richtung Ohlhof kann fahrplanmäßig gefahren werden, mit Ausnahme ZOB statt Bahnhof.

Die Linie 804 wir nur in der Zeit von 10:00 Uhr bis 12:30 Uhr immer über den Nordberg geführt. Fahrgäste, die zum Bahnhof wollen und in Richtung Hahndorf fahren möchten, können ersatzweise die Haltestellen „Alter Friedhof“ benutzen. Außerhalb der Sperrzeit fahren die Busse im Grund fahrplanmäßig, außer dass sie den ZOB statt den Bahnhof anfahren.

Inwieweit abends evtl. schon wieder normal gefahren werden kann, ist uns zurzeit nicht bekannt.


Warnstreiks im Öffentlichen Dienst: Busse werden am nächsten Donnerstag bestreikt

Die Gewerkschaft ver.di hat angekündigt, am Donnerstag, den 12. April 2018, den Busbetrieb der Stadtbus Goslar GmbH zu bestreiken.

Daher fahren an diesem Tag auf unseren Linien von Betriebsbeginn (ca. 5 Uhr morgens) bis Betriebsschluss (ca. 24 Uhr nachts) keine Busse. In diesem Zusammenhang entfallen auch alle Anruf-Linien-Taxi (ALT) Fahrten. Wir bitten unsere Fahrgästen, an diesem Tag auf andere Verkehrsmittel auszuweichen und auf nicht unbedingt notwendige Fahrten zu verzichten. 

Wir bedauern die durch den Streik entstehenden Unannehmlichkeiten.


Geringe Preiserhöhung – bessere Angebote für Fahrgäste

Zum Jahresanfang gibt es für Fahrgäste im Verkehrsverbund Region Braunschweig (VRB) eine geringe Preiserhöhung, aber auch bessere Angebote.

Die Preissteigerung zum 1. Januar liegt bei 1,86%. Dass die Preise nur sehr gering steigen, ist den relativ niedrigen Diesel- und Strompreisen und nur leicht gestiegenen Verbraucherpreisen zu verdanken, denen gegenüber sonstige Kostensteigerungen, insbesondere im Personalbereich, sowie Investitionen und verbesserte Angebote stehen.

Deutlich gesenkt werden die Tarife für die U21-Karte und das U21-Abo. Die Preise bei allen Einzelfahrscheinen für Kinder (bis 14 Jahre) werden nicht erhöht.

Bei Einzelfahrscheinen für Erwachsene werden die Preise nur in den Preisstufen 1 und 2 um jeweils 10 Cent angehoben. Erhöht werden die Preise der Tageskarte, die für eine bis zu fünf Personen gelten, um 20, 30, 40 und 50 Cent in den Preisstufen 1 bis 4. Bei den Mehrfahrtenkarten (2er und 10er Karte) werden die Preise lediglich im Stadttarif (gilt für Braunschweig, Goslar und Wolfsburg) um 10 bzw. 50 Cent angehoben.

Neue Plus-Monatskarte und neues Plus-Abo:

Künftig gibt es keine Unterteilung in Basis- und Extra-Monatskarte bzw. Basis- und Extra-Abo mehr. Diese werden zusammengefasst in Plus-Monatskarte oder Plus-Abo. Vorteil: Egal ob als Monatskarte oder im Abo, alle Karten sind künftig erweiterbar, der Inhaber kann zu bestimmten Zeiten eine weitere Person mitnehmen (wie vorher bei der Extrakarte) und die Karte ist übertragbar.

Es gibt interessante neue Angebote für die Kunden im VRB.

Starterkarte:

Alle Abos (Plus-, Senioren- und U21-Abo) beginnen zum 1. eines jeden Monats. Voraussetzung dabei war bislang, dass der Abo-Antrag bis zum 10. des Vormonats bei der Abo-Zentrale vorliegen musste. Im ungünstigsten Fall konnte dies für den Kunden zu einer Wartezeit von bis zu sechs Wochen führen. Damit künftige Abonnenten schneller in den Genuss eines Abos kommen, wird die Starterkarte eingeführt. Sie ermöglicht neuen Abo-Kunden, die Vorteile des Abos bereits ab dem Beginn des nächsten Monats zu nutzen. Die Starterkarte ist nur in den Kundenzentren erhältlich. Dies gilt nicht für Job-Abos.

Unterbrechung der Abonnements:

Innerhalb eines Kalenderjahres können Abonnenten (Plus-, Senioren-, Job- und U21-Abo) künftig einmalig für eine Dauer von maximal drei Monaten ihr Abo unterbrechen. Dabei können nur ganze Monate unterbrochen werden.

Erweiterungsmöglichkeit für alle Zeitkarten:

Die Erweiterungsmöglichkeit wird auf alle Zeitkarten (alle Wochen-, Monats- und Abokarten) ausgedehnt. Mit der Erweiterungskarte können Kunden für gelegentliche Fahrten den Geltungsbereich der Zeitkarte um eine, zwei oder drei Tarifzonen erweitern. Erweiterungskarten gibt es beim Fahrpersonal in Bussen, Straßenbahnen, sowie in den Fahrscheinautomaten an den Bahnhöfen.

Heraufgesetzt wird die Altersgrenze bei Senioren-Monatskarten und Senioren-Abos von 63 auf 65 Jahre. Bestehende Abonnements bleiben davon unberührt. Im Gegenzug gibt es ab Jahresanfang die Senioren-Monatskarte sowie das Senioren-Abo für alle Preisstufen gestaffelt (bisher nur Stadttarif, PS 1 und PS 4).

Zur kompletten Preisübersicht